Personalisierung: Personenkult im Wahlkampf

Lindner lasziv im Unterhemd oder Kretschmann verträumt in seiner Werkstatt. Weil die Parteien an Bindung verlieren, treten sie in Wahlkämpfen in den Hintergrund. Alles ist auf Personen und ihre romantisierten Geschichten zugeschnitten.

Wenn es um Wahlkämpfe geht, blicken wir von Deutschland aus oft mit einer Mischung aus Faszination und Abscheu in die USA. Dort – so scheint es – hat der politische Wettstreit eine ganz andere Qualität, im Guten wie im Schlechten. Die legendäre „Yes we can“-Kampagne, die Barack Obama 2009 ins Weiße Haus brachte, gilt als extrem gelungenes Beispiel für Personalisierung und den erstmaligen Einsatz von Social Media in großem Stil.

„Aus Politik und Zeitgeschichte“ beleuchtet das Phänomen Dresden

Kurz nachdem das "Time"-Magazin dem Pegida-Dresden mit seinem Titelbild weltweite Prominenz beschert hat, wird der Landeshauptstadt auch auf bundesdeutscher Ebene eine zweifelhafte Ehre zuteil: Die Bundeszentrale für politische Bildung (BpB) widmet Dresden eine ganze Ausgabe der „Aus Politik und Zeitgeschichte“, der Beilage zum Bundestags-Wochenblatt „Das Parlament“. In sechs Beiträgen versuchen Autoren von der jungen Dresdner Schriftstellerin Franziska Gerstenberg ...

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