LVZ-Emendörfer legt nach: Nutzer sollten einfach selbst berichten!

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Jetzt wird es skurril: Erneut hat sich Jan Emendörfer, Chefredakteur der Leipziger Volkszeitung (LVZ), zur Diskussion über den Bombenfund-Ticker hinter der Paywall geäußert.

In einem neuen Text von heute (5.12.2019) mit dem Titel: „Fliegerbombe in Leipzig: Liebe Facebook-Nutzer“ verweist Emendörfer darauf, dass es parallel zum Ticker einen kostenlosen Hauptartikel auf der Webseite der Zeitung mit allen wichtigen Informationen gegeben habe.

Dann greift er die Facebook-Nutzerinnen und -Nutzer frontal an und schlägt ihnen vor, in Zukunft einfach selbst zu berichten.

Bombenticker hinter Paywall: LVZ-Chefredakteur reagiert auf Shitstorm

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Bei Twitter und auf der Facebook-Seite der Leipziger Volkszeitung (LVZ) sammeln sich seit gestern wütende Kommentare gegen die Lokalzeitung.

Hintergrund ist der LVZ-Live-Ticker zur Bombenentschärfung im Leipziger Norden (#le0312 #bombe_le0312), für die tausende Anwohnerinnen und Anwohner ihre Häuser und Wohnungen verlassen und teilweise in Schulen und Turnhallen überachten mussten.

Denn: Die LVZ-Redaktion hatte es tatsächlich gewagt, den Live-Ticker zum Ereignis hinter ihre Pay-Angebot LVZ+ zu stellen. Die Infos waren also nur mit kostenpflichtigem Abonnent zu lesen.

Heute hat sich LVZ-Chefredakteur Jan Emendörfer in einem eigenen Beitrag auf lvz.de dazu geäußert.

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