„Freie Presse“: „So geht sächsisch“ soll neuer Sachsen-Slogan werden

"So geht sächsisch." Laut einem Bericht der "Freien Presse" von heute (10.5.2013) könnte so ab Sommer der Slogan der sächsischen Standortkampagne lauten. Zumindest ist der Slogan in einer Sitzung eines entsprechenden Fachbeirates aus rund 30 Kommunikations- und Marketingexperten, Wirtschafts- und Tourismusvertretern am 29.4.2013 in der Staatskanzlei diskutiert und mehrheitlich für gut befunden worden.

Entwickelt und präsentiert worden ist "So geht sächsisch" von der Agentur Ketchum Pleon, die im Frühjahr die Ausschreibung für die sächsische Standortkampagne gewonnen hatte (vgl. Flurfunk Dresden vom 19.2.2013: "Ketchum Pleon entwickelt Imagekampagne für Freistaat Sachsen").

Der Bericht der "FP" ist mit einer ganzen Reihe Details über die Vorschläge aus besagter Sitzung gespickt, die den Hintergrund zur geplanten Kampagne erläutern - und die man, bevor man sich ein Urteil erlaubt, kennen sollte.

So ist in der "FP" u.a. zu lesen:

"Die Werbe-Profis planen ihre Sachsen-Kampagne unter anderem mit den Leipziger Thomanern ('Weltstars ohne Castingshow') oder Raffaels "Sixtinischer Madonna" aus den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden ('Madonna ohne Skandale'). Auch für das als Filmkulisse beliebte Görlitz und das 'Weihnachtsland' Erzgebirge wurden Vorschläge entwickelt."

Auf Nachfrage von Flurfunk Dresden wollten sich mehrere Mitglieder des Gremiums zu der Sitzung und den Inhalten nicht äußern - mehrfach sei dort, so ist zu hören, sehr deutlich um Vertraulichkeit gebeten worden. Umsomehr zeigt man sich irrtiert von der Indiskretion, da auch ein Vertreter der Geschäftsführung der "Freien Presse" - allerdings in anderer Funktion - mit in der Runde saß. Wobei: Die Informationen können natürlich auch von ganz anderer Seite an die "Freie Presse" gegeben worden sein - es gilt die gute alte Unschuldsvermutung.

In der Staatskanzlei mag man auf Flurfunk-Nachfrage den Vorgang wie auch den Slogan weder bestätigen, noch kommentieren - es liegt, das geht auch aus dem "FP"-Bericht hervor, noch keine Kabinettsentscheidung vor.

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