Umstellung zum 23.11.2018: SZ-Online heißt künftig sächsische.de

Der Online-Relaunch der Sächsischen Zeitung steht an: Am 23.11.2018 soll der neue Newsroom im Pressehaus an der Ostraallee den Betrieb aufnehmen.

Dort wird dann die neue digitale Strategie umgesetzt, ein Premium-Angebot zu liefern und Umsätze in erster Linie über Content zu erzielen (vgl. FLURFUNK vom 2.5.2018: "Neue Strategie: SZ-Online wird Premium-Angebot mit harter Paywall").

Auffälligste Änderung nach außen: SZ-Online.de wird dann zu sächsische.de.

Auch inhaltlich verändert sich etwas: Themen werden künftig dreigeteilt angegangen: die harten News, eine einordnende Kommentierung und vertiefender Hintergrund. Für die Lektüre der Texte muss der Leser allerdings einen Zugang haben - also ein Abonnement haben.

Dabei ist der im Vorfeld kolportierte Begriff "harte Paywall" wohl etwas zu hart gewählt gewesen, wie es aus der Redaktion heißt: Kurze Nachrichten, wie sie etwa Agenturen liefern, werden auch weiterhin online frei zugänglich sein.

Auch sollen Neuabonnenten mit niedrigen Einstiegsangeboten gelockt werden.

Als Preis für das neue Online-Angebot sächsische.de stehen rund 10 Euro pro Monat im Raum - das orientiert sich an den Preisen von Angeboten wie Netflix und Spotify.

4 Kommentare
  • Paul Bunkwart
    November 25, 2018

    Grauenhaft, wie der Kommerz alles zu Nichte macht, was mal gut war!
    Kohle, Kohle Kohle...
    Früher hieß es mal "Qualität (Inhalt !!!!) spricht für sich". Aber selbst das Design des neuen Webauftrittes ist grottenschlecht!!!

  • Otto
    Dezember 21, 2018

    Dem Kommentar von Paul Bunkwart gibt es nichts hinzuzufügen.
    Früher hieß es "Meine Hand für mein Produkt!"

    Das ist im Neokapitalismus alles Schnuppe.

    Ich durfte eine sehr gute Lokalredakteurin im Raum Pirna kennenlernen.
    Sie ist gegangen, weil der Redakteur in ihren Artikeln rumgeschmiert hat.
    Die LR aus Sebnitz und Neustadt kann man seit 1990 sowieso vergessen!

  • Peter Hausberg
    Februar 5, 2019

    Tja, was soll ich sagen. Diese Umstellung war ein völliger Griff ins Klo.

    Es gibt keine Kommentarfunktion mehr, das neue Design ist viel zu überladen und unübersichtlich, der Anteil der Plus-Artikel ist dafür massiv gestiegen. Ältere Artikel verschwinden einfach, statt dass man sie im Archiv nachlesen kann.

    Früher war sz-online eine gute Alternative für Leute, die sich mit einigen ausgewählten, interessanten Artikeln zufrieden gegeben haben, ohne gleich die Zeitung zu abonieren.
    Oder auch für jene, die die Printausgabe aboniert haben und gerne bei bestimmten Themen ihre Meinung zu teilen.

    Jetzt ist die Seite leider nicht mehr zu gebrauchen...

  • Grammaticus
    März 2, 2019

    mit Nichten zu Nichte machen

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