Bericht von der 5. öffentlichen MDR-Rundfunkratssitzung, 14.9.2020

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Heute (14.9.2020) tagt der MDR-Rundfunkrat wieder öffentlich. Das war bei der vorangegangenen Sitzung nicht der Fall - bedingt durch Corona. Die Sitzung im Mai war verschoben worden (vgl. FLURFUNK vom 11.5.2020: "MDR Rundfunkrat: Nächste Sitzung voraussichtlich erst wieder im Juli"), die darauffolgende war nicht-öffentlich durchgeführt worden.

Die Tagesordnung findet sich hier, daraus geht hervor, dass der nicht-öffentliche Teil hat heute schon vor der Teilnahme der Gäste über die Bühne ging. In Top 2 ging es um den "Erwerb der medialen Verwertungsrechte (inkl. Audio) an Spielen der Fußball-Bundesliga in den Saisons 2021/22 – 2024/25 durch die ARD".

Wie die vorherigen Male werde ich während der Sitzung diesen Beitrag aktualisieren, also quasi live berichten.

Und, auch wie gehabt gleich zu Beginn, ein Transparenzhinweis: Ich bin seit Januar 2020 Mitarbeiter in der Redaktion von MDR MEDIEN360G (vgl. FLURFUNK vom 30.1.2020). Sofern ich zu der Einschätzung komme, dass die neue Tätigkeit mit meiner Berichterstattung kollidiert, mache ich darauf aufmerksam.

Es geht los mit dem Bericht der Rundfunkratsvorsitzenden und der Intendantin.

10:38 Uhr: Am Anfang berichten die Vorsitzenden des Gremiums über verschiedene Sitzungen, die zwischenzeitlich teilgenommen haben. U.a. geht es um die Gremien-Vorsitzenden-Konferenz (GVK), das Thema Qualitätsmonitoring innerhalb der ARD, die Besetzung von Aufsichtsmandaten bei den Töchtern MDR Media und der Innovationsagentur ida sowie eine personelle Neubesetzung im Gremienbüro.

11:00 Uhr: Es folgt der Bericht der Intendantin.

Karola Wille beginnt mit der frisch aktualisierten Langzeitstudie Massenkommunikation, sich bezeichnet zwei Punkte daraus als gravierend: Die Mediennutzung der Menschen in Deutschland ist weiter angestiegen. Und die Verschiebung von linearen zu nicht-linearen Angeboten (Internet und Mediatheken) setzt sich weiter fort - mittlerweile sind es 2 Stunden am Tag, ein Anstieg um 21 Minuten. Bezogen auf die Mehrheit sind Radio und Fernsehen nach wie vor tonangebend, sagt Wille. Aber die Zahlen zeigen die Dynamik in dieser Entwicklung, auch in den mittleren Altersgruppen. Die Ergebnisse zeigen: Die ARD müsse die Digitalisierung weiter massiv vorantreiben, so Wille.

Wille spricht jetzt über die Entscheidungen der ARD, in Richtung der non-linearen Medien attraktiver zu werden - etwa über eine Serien-Offensive. Der MDR verfolgt weiter die Richtung, mit "viel Regionalität" in der Mediat…

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