FLURFUNK-Podcast 55: War der Monitor-Bericht über Bautzen falsch?

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Inhalt zur Folge:

Bautzen und die Medien – war der Monitor-Bericht falsch?

Ein Beitrag des ARD-Magazins Monitor stößt dem Bautzener Oberbürgermeister Alexander Ahrens so übel auf, dass dieser sich in einem offenen Brief a.k.a. Facebook-Posting über die aus seiner Sicht tendenziöse Darstellung über die Stadt wehrt. So geschehen in der vergangenen Woche. Die Antwort von Monitor-Redaktionsleiter Georg Reste folgte prompt.

Im Internet findet man derzeit eine aktualisierte (und etwas längere) Version des Beitrags. Nun war dies bei weitem nicht das erste Mal, dass über Bautzen so kritisch berichtet wurde und das führt in der Stadt zu reichlich Aufregung (und im FLURFUNK-Blog zu explodierenden Klickzahlen).

Ist Bautzen falsch dargestellt? Werden hier Klischees bedient, die nicht stimmen? Oder muss die Stadt das aushalten?

Über die mediale Darstellung der Stadt und die Situation in Bautzen sprechen wir mit Torsten Wiegel, dem Chef des Steinhauses Bautzen, dem soziokulturellen Zentrum in der Stadt. Er wünscht sich von Seiten der Medien mehr "Mut zur Kompliziertheit", ohne dass die bestehenden Probleme damit unter den Tisch gekehrt werden sollen. Und, das ist auch unsere Empfehlung, rät dem Publikum zu etwas mehr Gelassenheit (oder auch: Medienkompetenz). 

Shownotes

Bautzen

Worüber wir auch hätten sprechen können

Im FLURFUNK-Podcast beschäftigen sich Peter Stawowy und Lucas Görlach mit aktuellen Entwicklungen und Umbrüchen in der mitteldeutschen Medienwelt. Dazu sprechen sie auch mit Persönlichkeiten, Experten und Kritikern der Kommunikationsbranche.

Der FLURFUNK-Podcast ist eine gemeinsame Produktion von FLURFUNK, dem Medienblog, und EinfachTon.

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1 Kommentar
  • Oli
    Dezember 17, 2020

    Also die Reaktion von Alexander Ahrens ist natürlich so zu erwarten gewesen. Genau wie Landrat Harig und viele andere in der lokalen Politik hätte man sich ja sonst erklären müssen, warum man nicht vor Jahren schon den anfängen getrotzt hat. Die Antwort hätte dann sein müssen: Weil man es für nicht wichtig erachtet hat und weil den Handelnden der Mut fehlte. So selbstkritisch sehen die Herren sich aber nicht. Deswegen ist es aus meiner Sicht völlig sinnfrei, mit den Menschen die Teil des Problems sind darüber zu diskutieren.

    Ich denke es braucht viel mehr Berichte wie diesen Monitor Bericht. Um die lokal handelnden auch wirtschaftlich unter einen gewissen druck zu setzen. Der Spielwarenverkäufer mit dem Schild im Laden ist inzwischen aus seinem Handelsverband geflogen. Die Gefahr das diese Leute sich dann radikalisieren besteht natürlich. Aber aus Angst davor nicht dagegen vor zu gehen kann nicht die Lösung sein....

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