Lesehinweis: Presse- und Twitterschau zum Thema Herkunftsnennung bei der „SZ“

Am Freitag (1.7.) hat die „Sächsische Zeitung“ die redaktionelle Entscheidung verkündet, künftig die Nationalität von Straftätern zu nennen und damit für viel Aussehen gesorgt. Die aktuelle Debatte zeigt, dass es sowohl viele Argumente Pro also auch Contra zur Herkunftsnennung bei Straftaten gibt.

„Morgenpost am Sonntag“: Presserats-Missbilligung für Sachsenlotto-Bericht

Der Presserat hat der "Morgenpost am Sonntag" eine Missbilligung ausgesprochen (Beschwerdesache 1080/15/3-BA, Beschlusses vom: 9.3.2016). Grund: Die ausführliche Berichterstattung über Sachsenlotto in der Ausgabe vom 8.11.2015. Der Beschwerdeausschuss sieht darin eine Verletzung der in Ziffer 7 Pressekodex geforderten klaren Trennung von Redaktion und Werbung. Die "Morgenpost am Sonntag" hatte in der Ausgabe in einer vierseitigen Strecke mit ...

Presserat rügt „LVZ“ wegen Schleichwerbung

Da arbeitet jemand daran, den eigenen Ruf zu ruinieren: Die "Leipziger Volkszeitung" hat erneut eine Rüge wegen Schleichwerbung auf der Titelseite kassiert. Das hat der Beschwerdeausschusses 1 des Presserats in seiner Sitzung am 2.12.2015 entschieden. Gerügt wurde die "LVZ", weil sie ein Foto auf der Titelseite mit zwei jungen Frauen mit Schirm veröffentlicht hatte. Auf den ...

Presserat: Missbilligung für Schutzwesten-Bericht von „BILD Dresden“

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Es ist schon ein paar Tage her, soll hier aber der Vollständigkeit halber noch dokumentiert werden: Für den Bericht "Sanitäter tragen schon Schutzwesten" von "BILD Dresden" hat der Deutsche Presserat eine Missbilligung ausgesprochen. Der Bericht hatte im September 2014 für einige Aufregung gesorgt (vgl. Flurfunk Dresden vom 10.9.2014: "Lesehinweis: Brauchen Sanitäter Schutzwesten für Einsätze im Asylbewerberheim?"). Im Bildblog war über ...

Terminhinweis: „Sind Journalisten noch glaubwürdig?“

Terminhinweis: Der Presseclub Dresden beschäftigt sich am 14.10.2013 mit der Frage der Glaubwürdigkeit von Journalismus;. Den Auftakt der Veranstaltung macht die Vorstellung zweier Repräsentativbefragungen zu den Erwartungen an die Qualität von Journalismus. Im zweiten Teil folgt eine Podiumsdiskussion. In der Ankündigung des Presseclub Dresden heißt es: "Seit soziale Medien wie Twitter und Facebook die Massen erreichen, wird diskutiert, ...

„Vor Erkrankungen ist keiner gefeit“: Brief der sächsischen Fraktionschefs an Politikjournalisten

Das dürfte ein ziemlich einmaliger Vorgang sein: Die Vorsitzenden der demokratischen Fraktionen im sächsischen Landtag (CDU, Linke, FDP, SPD und Grüne) haben einen gemeinsamen Brief an die sächsische Landespressekonferenz (LPK) verfasst. Hintergrund ist die Berichterstattung zweier Zeitungen über eine Landtagsabgeordnete, die seit geraumer Zeit nicht mehr im Landtag gesehen worden und offenbar erkrankt ist. Das Schreiben ...

Presserat: Missbilligung für „DNN“-Aktion

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Lesehinweis: Das Bildblog berichtet, dass der Deutsche Presserat eine Missbilligung gegenüber den "Dresdner Neueste Nachrichten" ausgesprochen hat. Grund: Die Aktion "Chefredakteur für einen Tag" mit dem Vorstandsvorsitzenden der Krankenkasse AOK Plus, Rolf Steinbronn. Im Blidblog ist zu lesen: "Der Beschwerdeführer fand insgesamt acht Artikel, in denen er das Gebot der klaren Trennung von Redaktion und Werbung verletzt ...

DJV wählt Katrin Saft von der „Sächsischen Zeitung“ in den Deutschen Presserat

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Katrin Saft, leitende Redakteurin bei der "Sächsischen Zeitung", ist vom Deutschen Journalisten-Verband (DJV) erneut in den Deutschen Presserat gewählt worden. Das meldet das Blog des sächsischen Landesverbandes des DJV (Titel: "Verbandstag: Katrin Saft in Presserat gewählt"). Dort heißt es in einer Meldung vom 9. November 2010: "Sie arbeitet bereits seit vier Jahren in dem Gremium, dass ...

„Zynisch“: Presserat rügt „Sächsische Zeitung“

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Der Presserat hat der "Sächsischen Zeitung" eine nicht-öffentliche Rüge erteilt. Konkret geht es um die Berichterstattung über eine Verstorbene, deren Leiche mit einbetonierten Füßen in einem Gewässer gefunden worden war. Die "SZ" hatte geschrieben: "...schon jetzt der Fall mit dem meisten Sexappeal sein". Außerdem war die betroffene Person auf einem Foto, trotz Verpixelung des Bildes, "wegen ...

Presserat: nicht-öffentliche Rüge gegen „Sächsische Zeitung“

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Die "Sächsische Zeitung" hat eine nicht-öffentliche Rüge des Deutschen Presserats bekommen. "Nicht-öffentliche Rüge" bedeutet, die "SZ" ist nicht zum Abdruck verpflichtet - darauf wird zum Beispiel aus Gründen des Opferschutzes verzichtet. Zitat aus der Mitteilung des Presserates vom 20. Mai 2009: "Das Persönlichkeitsrecht eines Mannes, der gestanden hatte, ein achtjähriges Mädchen getötet zu haben, hat die ...

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