Christine Keilholz: „Wir sind ein kleines, wachsendes Medienimperium“

Im Januar 2022 ist Neue Lausitz als Leitmedium für Strukturwandel gestartet. Gründerin Christine Keilholz hatte im Vorfeld im FLURFUNK-Interview über den Strukturwandel in der Lausitz gesagt: „Ein solcher Prozess fördert eine Menge Nachrichten zu Tage, deren Wucht nur als Teil dieses Strukturwandels ganz zu verstehen ist. Dafür entsteht hier und jetzt ein neuer Journalismus.“

Gut ein Jahr ist seit dem Start vergangen – Zeit für uns, mal nachzufragen, wie es läuft.

MDR-Intendantenwahl: Verwaltungsrat schlägt Ralf Ludwig vor

Der MDR-Verwaltungsrat schlägt Ralf Ludwig als neuen Intendanten des MDR vor. Ludwig ist aktuell noch MDR-Verwaltungsdirektor.

Die Auswahl von Ludwig erfolgte einstimmig, wie der Verwaltungsrat in einer Intranet-Mitteilung heute (13.1.2023) bekannt gegeben hat. 

Im nächsten Schritt darf nun der MDR-Rundfunkrat entscheiden, ob es auch Ludwig wird. 

Verstärkung für Kim Fischer: Klaus Brinkbäumer moderiert Riverboat

Der MDR hat künftig einen moderierenden Programmdirektor: Künftig wird Klaus Brinkbäumer an der Seite von Kim Fisher durch das Riverboat führen. Als weitere Moderatoren hat der MDR Comedian Matze Knop und Moderator Wolfgang Lippert engagiert.

Die Neubesetzung war notwendig geworden, nachdem Jörg Kachelmann im Dezember seinen Abschied vom Riverboat vollzogen hatte.

MDR Kommunikation: Naumann und Gentsch übernehmen kommissarisch

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Vorläufige Nachfolge-Regelung für die abgegangenen Kommunikationschefin: Ab 1.2.2023 übernimmt Unternehmenssprecher Michael Naumann die Leitung der Kommunikation beim MDR. Unterstützung bekommt er von Michael Gentsch, stellvertretender HA-Leiter und Abteilungsleiter Marketing, „der ebenfalls zusätzlich fachliche Führungs- und Steuerungsaufgaben kommissarisch übernehmen wird“, so die MDR-Pressemitteilung.

SachsenUpdate: MDR Sachsen startet Instagram-Newsformat

„SachsenUpdate“: So heißt das neue Newsformat, dass MDR Sachsen am 2.1.2023 bei Instagram gestartet hat. Gleichzeitig ist auch der MDR Thüringen mit einem Instagram-Newsformat gestartet, allerdings in etwas anderer Form. 

Auf dem Insta-Account des MDR Sachsen präsentiert werktäglich um 18 Uhr eine oder ein Presenter/in das Wichtigste vom Tag. Die Videos (Reels) dauern im Schnitt eine Minute.

Wahl zur Nachfolge von Wille: „Die Mauer des Schweigens steht“

Die Wahl der oder des neuen MDR-Intendantin/en sorgt wie schon in den letzten Dezembertagen derzeit für einigen Gesprächstoff. Als mögliche Kandidaten werden immer wieder Boris Lochthofen, aktuell Landesfunkhausdirektor des MDR in Thüringen, sowie Wolf-Dieter Jacobi, ehemals Programmdirektor des MDR in Leipzig, genannt.

Im Rennen ist nach FLURFUNK-Informationen aber auch Astrid Plenk, Programmgeschäftsführerin des Kinderkanal KiKA.

Die aktuelle Terminplanung sieht vor, dass der oder die Kandidat/in am 30.1. dem Rundfunkrat vorstellt werden soll. Die Wahl könnte dann am 13.3. erfolgen.

Unsere Top 5 Fake News des Jahres 2022

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Eine angebliche Flüchtlingswelle, Affenpocken, Fischsterben, Gerüchte um eine Dirty Bomb und die Pleite einer Brauerei sind die fünf Desinformationen, die wir von FLURFUNK zu den Top 5 Fake News des Jahres 2022 gekürt haben.

Unsere Kriterien waren dabei „beispielhafte Aufklärung“ und chronologische Reihenfolge. Sprich: Nr. 1 ist im Frühjahr passiert, Nr. 5 im Winter des Jahres 2022.

„MDR aktuell“: Robert Burdy moderiert nicht mehr

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Nach über 20 Jahren hat Robert Burdy seine Tätigkeit als Moderator bei "MDR aktuell" beendet. Das hat dwdl.de bereits Ende Dezember berichtet (vgl. dwdl.de vom 26.12.2022: "MDR-Moderator Robert Burdy hört nach über 20 Jahren auf"). Demnach war Burdys letzte Sendung bereits am 21.12.2022 um 17.45 Uhr. Dwdl.de zitiert eine MDR-Sprecherin: "Robert Burdy hat – auch in seiner Zeit beim ...

EMFA: EU-Kommission und Bundesländer streiten über Pressefreiheit

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Die Pressefreiheit gehört zu den wichtigsten Gütern der liberalen Demokratie. Um sie zu schützen, hat die Europäische Kommission den European Media Freedom Act (EMFA) initiiert.

Aktuell wird der Vorschlag im Europäischen Parlament und im Ministerrat, dem Gremium der Mitgliedsstaaten, diskutiert. Doch Widerstand kommt von unerwarteter Seite.

Ausgerechnet die deutschen Bundesländer sind gegen die aktuelle Fassung des EMFA. Warum eigentlich? Und kann der EMFA am Ende sogar daran scheitern?

„Gemeinsam gegen Hass im Netz“: 52 Anzeigen in zwei Jahren

Vor über zwei Jahren sagten die Sächsische Staatskanzlei (SK), die Sächsische Landesmedienanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (SLM) und der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) Hasskommentaren im Netz den Kampf an.

Auf Anfrage von FLURFUNK geben Staatskanzlei und Staatsanwaltschaft nun Zahlen zur Initiative bekannt und verraten, wie es mit dem Projekt weitergeht.